Ausbildung bei FIZ Karlsruhe

Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) –
FIZ Karlsruhe ist auf den Launch vorbereitet

27. November 2012

Am 28.11.2012 wird im Alten Museum in Berlin mit einer Presse-Konferenz die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) – das deutsche Kulturportal – in seiner Beta-Version vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Als technischer Betreiber ist FIZ Karlsruhe maßgeblich beteiligt. Matthias Razum, Projektleiter bei FIZ Karlsruhe, wird zusammen mit Uwe Müller vom Projektpartner Deutsche Nationalbibliothek (DNB) die Beta-Version präsentieren und sich den Fragen der Presse stellen.
Die Entwicklung des Portals ist nun soweit vorangeschritten, dass die technischen Prozesse und Abläufe weitestgehend funktionieren und das Portal – wenn auch noch nicht in vollem Funktionsumfang – öffentlich nutzbar ist. Die DDB ermöglicht den zentralen Zugang zu Millionen von digitalisierten Büchern, Archivalien, Gemälden, Skulpturen, Denkmälern bis hin zu Filmen und Musik aus verschiedensten Sammlungen und Beständen von deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und vernetzt diese miteinander. Aktuell sind rund 5,5 Mio. digitale Objekte aus Kultur und Wissenschaft in der DDB abrufbar. Damit ist das Fundament gelegt, auf dem die DDB in den nächsten Jahren weiter wachsen kann, sowohl was die Inhalte betrifft als auch hinsichtlich der Funktionalität.
FIZ Karlsruhe ist für die gesamte IT-Infrastruktur der DDB zuständig. Diese umfasst nicht nur das öffentlich sichtbare Portal, sondern auch Systeme zur Aufbereitung bzw. zur sogenannten Normalisierung der Daten sowie zur Vernetzung der Partner. Die DDB läuft auf zwei redundant ausgelegten Strängen in räumlich getrennten Rechenzentren, um den hohen Ansprüchen an Performanz und Verfügbarkeit gerecht zu werden. Durch eine Cloud-ähnliche Systemarchitektur kann die Leistungsfähigkeit des Systems dynamisch an die Besucherzahlen des Portals angepasst werden. Bei FIZ Karlsruhe werden zudem alle Daten zusammengeführt, die von den Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in allen Sparten geliefert werden. Darüber hinaus werden die Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen bei der technischen Aufbereitung und Angleichung der sehr heterogenen Daten für die Aufnahme in die DDB unterstützt.
Die DDB ist ein anspruchsvolles Beispiel dafür, wie Inhalte, Technologie und Service in einer innovativen Informationsinfrastruktur verschmolzen werden und dabei gleichzeitig höchsten Qualitätsanforderungen genügen. Das Projekt stellt damit ein weiteres wichtiges Element im Rahmen der Erfüllung der strategischen Zielsetzung von FIZ Karlsruhe dar.