Ausbildung bei FIZ Karlsruhe

Politikberatung

FIZ Karlsruhe engagiert sich seit vielen Jahren in der Politikberatung und bringt mit seiner Expertise auf den Gebieten Informationsinfrastruktur und Bedeutung von Patentinformation Orientierungswissen in Entscheidungsprozesse der Forschungs- und Technikpolitik ein.

Politikberatung zum Thema Informationsinfrastruktur:
Aktivitäten und Ämter von Sabine Brünger-Weilandt (Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe)

  • Seit Ende 2014 stellvertretende Vorsitzende des von Bundesministerin Prof. Wanka berufenen Rates für Informationsinfrastrukturen
  • Seit Oktober 2013 einzige Sachverständige aus Deutschland in der EU-Expertengruppe „Horizon 2020 Advisory Group on European Research Infrastructures including eInfrastructures"
  • 2012-2013 Mitglied in der von der GWK gebildeten Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Informationsinfrastrukturen" als eine von drei Sachverständigen
  • 2012 Mitglied der AG des Wissenschaftsrates „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020"
  • 2009 – 2011 Erarbeitung des Gesamtkonzepts für die Informationsinfrastruktur in Deutschland in der KII: Vorlage bei GWK 2011
  • Seit 2009 Vorsitzende der Kommission „Zukunft der Informationsinfrastruktur" (KII)
  • Von 2009 bis 2014 war sie die Präsidiumsbeauftragte der Leibniz-Gemeinschaft für Informationsinfrastruktur

FIZ Karlsruhe verfolgt das Ziel, die Politikberatung auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur auf  nationaler und auf europäischer Ebene auszubauen.

Weitere aktuelle Beispiele:

Auf Bundesebene:

Seit 2008 engagiert sich FIZ Karlsruhe in der Schwerpunktinitiative „Digitale Information" der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und ist für die Leibniz-Gemeinschaft im Steuerungsgremium sowie in der Co-Leitung der AGs „Nationale Hosting-Strategie”  und „Virtuelle Forschungsumgebungen” vertreten.

Auf Landesebene:

Mitglied der 2012 gebildeten„e-Science-AG” des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) in Baden-Württemberg. Im Fokus der Arbeitsgruppe (AG) stand die Informationsinfrastruktur, wie sie beispielhaft im KII-Papier dargestellt ist: FIZ Karlsruhe war in den AGs „Management von Forschungsdaten” und „Virtuelle Forschungsumgebungen” vertreten.


Politikberatung zum Thema Bedeutung von Patentinformationen

FIZ Karlsruhe beteiligte sich 2012 auf nationaler Ebene erstmals an dem von acatech, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, organisierten „Innovationsdialog zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft”. Den Innovationsdialog zwischen der Bundesregierung – vertreten durch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel – sowie Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft nutzt die Regierung als unabhängige Fachberatung, um über Rahmenbedingungen für die Durchführung von Forschung, Wissenschaft und technischen Entwicklungen zu diskutieren. FIZ Karlsruhe brachte hier seine Expertise zur Bedeutung von Patentinformationen im Kontext Asien ein, und zwar in Form von Experteninterviews zum Dossier „Die internationale Dimension der deutschen Innovationspolitik am Beispiel Asien” ein. Die Bundes­regierung wird den Innovationsdialog auch in 2013 fortsetzen.

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