FIZ News

June 2015

Neues Zeolith kann mehr Wärme speichern

June 2015

Stabiles Netz trotz flexibler Einspeisung

May 2015

Windenergie-Anlagen rütteln und schütteln

Meet us at

Tag der gewerblichen Schutzrechte,
Stuttgart, 30. Jun
CICM 2015, Washington, 13. - 17. Jul
AALL - American Association of Law Libraries, 10th Annual Meeting and Conference, Philadelphia, 18. - 21. July

Mehr erneuerbare Energie in Fernwärmenetze einbinden

30. September 2014

Studie untersucht Potenziale von Bio- und Sonnenenergie

Bis zum Jahr 2020 strebt die Bundesregierung an, einen Anteil von 14 Prozent am Wärmemarkt aus regenerativen Energien zu decken. Das BINE-Projektinfo „Wie Fernwärme erneuerbar wird“ (13/2014) beschreibt wie ein Umbau der Fernwärmeversorgung aussehen könnte. Wissenschaftler haben untersucht, welche Energieträger aus technischer und wirtschaftlicher Sicht hierfür geeignet sind. Mit Hilfe von Ergebnissen aus Modellregionen und Best-Practice-Beispielen entwickelten die Forscher Strategien für die Zukunft.

In der Studie „Transformationsstrategien für die Fernwärmeversorgung“ prüften die Wissenschaftler wie sich die Einbindung von holzartiger Biomasse, von Biogas und –methan sowie Solarthermie und Geothermie auf die Effizienz der Wärmenetze auswirkt. Einige Ergebnisse: Viele erneuerbare Energiequellen und Niedertemperaturabwärme in Kombination mit Wärmepumpen stoßen bei Vorlauftemperaturen von deutlich über 100 °C an ihre Grenzen. In neun untersuchten Bestandsnetzen waren Biomasse und Geothermie die erneuerbaren Energieträger mit dem größten Anteil an der Wärmeerzeugung.

Für die Modellregionen Ulm und Jena entwickelten die Forscher Strategien zum Umbau der Fernwärmeversorgung. Mit mehr als 50 Prozent erneuerbar erzeugter Wärme ist Ulm schon heute ein Vorreiter auf diesem Gebiet. In Jena könnte dieser Wert bis 2030 erreicht werden, wenn der Gesamtwärmebedarf aufgrund von Sanierungen sinkt. Aktuell prüfen die Stadtwerke Jena-Pößneck im „Integralen Energie- und Wärmekonzept 2050“ neue Möglichkeiten für die Energieversorgung der Stadt.

Zusätzlich erstellten die Forscher einen Entscheidungsbaum für Betreiber von Fernwärme-Netzen. Mit diesem Werkzeug können die Betreiber prüfen, wie sie den Anteil erneuerbarer Energieträger in ihrem Versorgungssystem steigern können. Die Studie „Transformationsstrategien für die Fernwärmeversorgung“ führten das IFEU-Institut, die GEF Ingenieur AG und der Energieeffizienzverband AGFW durch.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal stehen im Pressebereich das Cover des Infos sowie ein weiteres Bild zum Download bereit.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
http://www.bine.info/...

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Pressemitteilung?

Kontakt
Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
presse(at)bine(dot)info