Ausbildung bei FIZ Karlsruhe

zbMATH

Als weltweit umfangreichste Datenbank für Publikationen in der reinen und angewandten Mathematik ist das Zentralblatt MATH ein unverzichtbares Arbeitsmittel für Mathematiker an Hochschulen sowie für Anwender der Mathematik.

Durch die Integration des Jahrbuchs für Mathematik (1868 bis 1943) – dem Vorläufer von zbMATH – sind die in der Mathematik erschienenen Publikationen seit 1868 systematisch nachgewiesen, ausgewählte Arbeiten sogar seit 1826.

Heute enthält zbMATH rund 3 Mio. Zitate aus mehr als 3.500 Zeitschriften und 1.100 Serien sowie Monografien, Textbüchern, Konferenzbeiträgen und elektronischen Dokumenten. Jährlich wird die Datenbank um ca. 120.000 neue Datensätze erweitert. Dazu verfassen mehr als 6.000 international renommierte Fachleute qualifizierte Besprechungen vieler Neuerscheinungen. Solche Referate stehen für ca. 40 % des Datenbestands zur Verfügung. Durch die Kooperation mit zwölf wissenschaftlichen Institutionen ist die weltweite Abdeckung einschließlich des osteuropäischen und des asiatischen Raumes sichergestellt.

Die Funktionalität ist State-of-the-Art und speziell auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Das nutzerfreundliche Display erlaubt durch die Einbindung von MathML (Mathematics Markup Language) die Darstellung umfangreicher mathematischer Formeln. Die Autorenidentifikation ermöglicht eine eindeutige Suche nach Autorennamen. Solch eine eindeutige Identifizierung ist unverzichtbar bei der Erstellung möglichst vollständiger Publikationslisten relevanter Arbeiten zur Mathematik. Herausgegeben wird zbMATH gemeinsam von FIZ Karlsruhe, dem Springer-Verlag, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der European Mathematical Society. Die Herausgeber werden bei der Weiterentwicklung von einem Scientific User Committee beraten. Dieses wird durch das Mathematische Forschungsinstitut in Oberwolfach geleitet.

Dr. Dr. h. c. Gert-Martin Greuel,
Chefredakteur des Zentralblatt MATH

Marta Sanz-Solé,
Präsidentin der EMS